about – your cäpt’n

Erstmal ein paar Fakten über mich:
Ich bin 17 Jahre alt, bin Hamburgerin – die beste Stadt und und Perle ganz Deutschlands (wenn nicht auf Erden).
Bin Schülerin der Gymnasialen Oberstufe, besuche derzeit die 12 Klasse und bin im Kunstprofil. 



Und was ich so über die Fotografie denke, könnt ihr hier lesen:Als Kind kam mir ein Jahr wie eine Ewigkeit vor und jetzt geht s so schnell dass ich gar nicht mehr mit komme. Ständig Weihnachten, ständig Geburtstage…und alles so kurz hintereinander…früher hat s eine Ewigkeit gedauert von Weihnachten bis zu meinem Geburtstag und jetzt kommt es mir vor als lägen nur ein paar Wochen dazwischen, versteht ihr was ich meine?
Und aus dem Grund Fotografie ich. Wie eine Wahnsinnige. Meine Nikon ist einfach immer und überall mit mir.
Ich versuche all möglichen Kostbaren und Unbezahlbaren Augenblicke und Eindrücke die ich mit der Zeit, in der mir viel zu kurz erscheinenden und viel zu schnell vergänglichen Zeit, fest zuhalten. Ich nehme mir für all die Wunder und Wunderbaren Momente und Augenblicke die Sekunde und betrachte ihn durch den Sucher meiner Kamera. All jenes erscheint plötzlich so winzig durch den Sucher, aber doch so Magisch. Aber gerade durch die Winzigkeit des Suchers, sieht man alles aus einem ganz anderen Blickwinkel, man betrachtet alles viel genauer und intensiver, man fängt an die Welt durch andere Auge zu sehen. Einem fallen mehr Details auf, ungewöhnliche Anblicke von Gebäuden und anderen Gegenständen, die Einzigartigkeit jedes Gesichtes, wie jede einzige kleine Falte einen Menschen kennzeichnet und so außergewöhnlich macht. Wie der Lichteinfall alles andere auf der Erde beeinflusst und andere Wunder des Augenblicks. Drückt man dann auf den kleinen Knipser, auf den Auslöser, dann hat man diesen Moment, diesen Eindruck, diese Geste, diese Szene für immer, all die Zeiten und Jahre fest gehalten. Wir Menschen sind Vergesslich, selbst wen viele meiner Freunde sagen es sei wichtiger den Moment in Gedanken fest zuhalten, schaffen sie es oft nicht. Doch diese Fotografie ist wie ein Schlüssel in die Vergangenheit und in die Erinnerungen. Man sieht sich es an und ist sofort wieder dort, an dem Ort, zu der Zeit, mit den Gedanken, mit dem Gefühl. Kunst und Fotografie sind eins der Wertvollsten Dinge die wir dem Zeitalter nach uns überreichen und vererben.
Wie Erbärmlich und Traurig es doch ist, dass die Fotografie unter den Jugendlichen plötzlich zu einem Trend wurde, ein Trend und ein Hype wie bei einer neuen Konsole. Plötzlich wünscht sich jeder zweite eine Spiegelreflexkamera zu Weihnachten oder zum Geburtstag, wobei sie nicht ein mal ihre Handykamera oder ihre simple Digicam bedienen können. Sie sind voll cool wenn sie eine Nikon oder eine Canon besitzen, sich selbst mit Fotografieren und dennoch ne schlechte Qualität vorzeigen. Reflexartig fotografieren sie sich erst einmal selbst durch den Spiegel, denken “daher wohl auch der Name”. Sie präsentieren sich und das 600€ teure Gerät, welches sonst für sie auch zu nichts nutze ist.
Durch dieses ganz hin und her gehype, kommt es leider dazu dass die wahren Talente nicht erkannt werden, Fotografie ist eben nicht einfach nur eine gute Kamera besitzen und mit der Automatik Einstellung auf gut Glück irgend etwas einfangen und es Vorzeigen können. Es gibt tatsächlich Menschen, die all diese wunderbare Technik damals noch nicht besitze, sie stellten all die ganzen Einstellungen wie die Belichtungszeit, der Blende, die Fokussierung, die Blitz Einstellung, die ISO Empfindlichkeit und all anderen Kleinigkeiten (falls es die damals alle schon existieren) auf die man bei der Fotografie eigentlich achten sollte Manuell ein, das nannte man noch Kunst. Und auch heute gibt es noch wahre Fotografie Künstler (das behaupte ich keines Falls von mir selbst, bei mir ist es lediglich ein Hobby und die Begeisterung an der Kunst und der Fotografie anderer..).
Aber ich wünsche mir, dass nicht jeder Jugendliche oder jedes angehende Fotografisches Talent in den Sack der “Wannabes” gesteckt wird, sondern man klar unterscheidet zwischen denen die nur mit der Welle mit gehen und denen, die echt Spaß an der Sache haben und auch ein Auge dafür haben. Ich glaub ich werde immer wieder ein paar Zeilen darüber schreiben was ich so von der Fotografie halte, was mich dazu bewegt und was ich dazu denke, welche Künstler / Fotografen oder angehende Fotografen es echt verdienen so als solcher bezeichnet zu werden und dann vielleicht auch mal wieder ein paar Worte über die, welche mich tierisch aufregen mit ihrer nicht verdienen überteuerten Kamera.Ahoi, yours Cäpt’n
 

4 Gedanken zu “about – your cäpt’n

  1. ???????????????????
    du widersprichst dich! ließ dir mal nochmal deinen fettgedruckten text durch und sieh dir deine bescheuerten bilder wieder an! du machst bilder vor dem spiegel mit deiner nikon…WOW -.-

    • Hallo ‘Sara’ ,
      da könntest du theoretisch gesehen recht haben, HAST DU ABER NICHT! Denn wenn man mal genauer hin schaut, merkt man dass ich gar nicht vor einem Spiegel stehe! Die Bilder sind draußen in der Natur entstanden, bzw. das mittlere Bild im Reichtagsgebeude in Berlin, und meine Freundin hat mich mit ihrer eigenen Kamera (und ich sie eben mit meiner Kamera) fotografiert.
      Nett, dass du meine Bilder ‘bescheuert’ nennst, aber wie dem auch sei, ich kann beruhigt sagen, das ich keine ‘Spiegelbilder’ mache, zu mal sollte man wissen, dass dabei nie mals eine solche Qualität bestehen bleiben würde ;)
      Liebe Grüße
      B.

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